PSYCHOLOGIE UND FILM

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Ein Seminar für Filmemacher und Autoren

Wenn wir über Geschichten und Figuren sprechen, dann sprechen wir auch immer über uns. Über unsere Sehnsüchte, Vorlieben, Ängste, Sorgen und Abneigungen. Wir können gar nicht anders als über uns zu sprechen – selbst wenn wir der Illusion, es nicht zu tun, immer wieder erliegen. Und wenn wir erzählen, dann werden unsere Geschichten zu einem Vehikel für all das, was uns bewegt. Worte, Bilder, Gefühle, Erkenntnisse verbinden uns als Autoren mit den Lesern und im besten Falle umgekehrt. Ein immer wieder schöner, faszinierender und geheimnisvoller Vorgang.

Im Seminar werden verschiedene psychologische Modelle und Methoden aus der Systemischen Therapie sowie aus der Transaktionsanalyse anhand von Filmbeispielen vorgestellt. Hierbei geht es immer um zwei Aspekte:

Zum einen darum, dass sich die Teilnehmer besser selbst kennen lernen und zum anderen darum, ein tieferes Verständnis für gewisse Gesetzmäßigkeiten in menschlichen Beziehungen zu erlangen. So können die Teilnehmer nicht nur ihr eigenes Leben mit anderen Augen betrachten (und erzählen) lernen, sondern sie bekommen auch ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie Figuren-Beziehungen lebendiger und emotionaler gestalten oder Figurenkonflikte schrittweise verschärfen oder verbessern können.

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